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Fußball-Saison beendet

Die Saison 2019/2020 wurde abgebrochen. Ein außerordentlicher Verbandstag des Bremer Fußball-Verbandes hat am 4. Juni die entsprechenden Entscheidungen getroffen. Bei der Wertung kommt die Quotientenregelung zur Anwendung, auf sportliche Absteiger wird allerdings verzichtet.
Alles zum Saisonabbruch und wie die Abschlusstabellen aussehen: https://www.bremerfv.de/aovt_saisonabbruch/

Abschlusstabellen aus Tura-Sicht:

Landesliga Bremen/Tura, erste Herren: 4. Platz Kreisliga A Bremen/Tura, zweite Herren: 6. Platz 1.Kreisklasse/Tura, dritte Herren: 6. Platz Ü60 Alt-Senioren 1. Kreisklasse/Tura: 1. Platz Ü50 Alt-Senioren 1. Kreisklasse/Tura: 5. Platz Ü40 Alt-Senioren 1. Kreisklasse/Tura: 1. Platz
Ü32 Alt-Senioren 1. Kreisklasse/Tura: 5. Platz Futsal-Spielklassen der Junioren genäß Quotientenregelung C-Junioren Stadtliga Bremen-Nord/West/Tura: 2. Platz D-Junioren Stadtliga Bremen-Nord/West/Tura I: 1. Platz, Tura II: 2. Platz, Tura III: 3. Platz

Biricik wird neuer Trainer bei Tura Bremen

Zur kommenden Saison übernimmt Ugur Biricik die Landesliga-Mannschaft von Tura Bremen.

Als Fußballer groß geworden ist Biricik beim SC Vahr. Im Herrenbereich ging er dann unter anderem über Vahr und SGO zum Bremer SV. Seit 2010 ist der 40-jährige zweifache Familienvater als Trainer unterwegs und hat unter anderem Vatan, Vahr, OT und die U19 des TuS Komet Arsten gecoacht. Zuletzt war er beim SC Borgfeld tätig, den er 2018 in die Bremen-Liga führte.

Biricik: „Tura ist ein Verein mit Tradition und Herzblut, der in die Bremen-Liga gehört. Dieses Ziel wollen wir angehen.“ Übergangstrainer Tobias Durlach wird als Co-Trainer dabei bleiben.

Schnuppertraining für Walking Football

 

TURA hat das erste Schnuppertraining für Walking Football angesetzt.

Termin ist Sonntag, 9. Februar, um 16:30 Uhr, Halle Bezirkssportanlage Lissaer Straße

Interessierte und Gäste sind herzlich willkommen.

Walking Football: Tura beim ersten Turnierauftritt Zweiter

Franz Sommer, Harald Vico, Harald Burgess, Günther Strudthoff (hintere Reihe, von links), Harald Meyndt, Uwe Wode, Detlef Wörz, Dirk Bierfischer (vorne, von links) freuen sich über den zweiten Platz in Steinhagen

Zum ersten Mal schickte Tura Bremen bei einem Walking-Football-Turnier eine Mannschaft in den Wettbewerb. Bei einem der größten deutschen Turniere spielten zwölf Teams um den Titel. Die Gehfußballer von Tura verpassten am Ende den Sieg im westfälischen Steinhagen nur knapp. Erst im Finale setzte es gegen GW Paderborn eine 2:3-Niederlage. In der Vorrunde gab es zwischen beiden Mannschaften ein 0:0-Unentschieden. Ansonsten gewann Tura alle Spiele: 2:0 gegen Werder Bremen, 1:0 gegen Heracles Almelo (Niederlande), 2:0 gegen Gastgeber Spvgg. Steinhagen, 1:0 gegen Julian 31 Malden (NL). In der Zwischenrunde bezwangen die Gröpelinger mit 2:1 den Werner SC.

„Das Durchschnittsalter der Turaner beträgt über 60 Jahre“, sagt Dirk Bierfischer. Der Vereinspräsident ist selbst Teil des Teams und freut sich über den Zuwachs beim Walking Football. Viele der aktuell zwölf Spieler kommen aus den eigenen Ü 50- und Ü 60-Mannschaften.

Im Mai hatte es bereits ein Turnier bei Werder ("Ausrichter "Old Steerns") gegeben. Mit Dirk Bierfischer, Günther Strudthoff und Harald Burgess landeten seinerzeit drei Spieler von Tura mit der Bremer Auswahl auf dem fünften Platz.

Tura arbeitet an der Planung eines Walking-Football-Turnier im Frühjahr 2020 auf der Bezirkssportanlage.

Im Sportteil des Weser Kurier erschien am 21. Oktober 2019 im Weser Kurier ein ausführlicher Artikel: „Fußball, aber langsam“ - https://www.weser-kurier.de/sport/bremen-sport_artikel,-fussball-aber-langsam-_arid,1869371.html

A-Lizenz für Dominique Bonanni

Dominique Bonanni, hier im Tura-Sportstudio, freut sich über die bestandene A-Lizenz-Prüfung.

Dominique Bonanni, langjähriger Spieler und von 2017 bis 2019 auch erfolgreicher Trainer der ersten Herrenmannschaft von Tura Bremen, hat in einem Lehrgang in der Sportschule Hennef die Fußball A-Lizenz des DOSB / DFB erworben.

Zu den 26 Teilnehmern des Lehrgangs gehörten der Cheftrainer der U 17 aus Luxemburg und ein Trainer aus Belgien, prominentester Sportler dabei sicherlich Christian Tiffert, ehemaliger Profi des VFB Stuttgart.

Verantwortlich für die Vermittlung der Lehrgangsinhalte, aufgeteilt zu je 50 Prozent in Theorie und Praxis, waren die DFB–Ausbilder Halamaier und Roy sowie der Sportpsychologe Mickler. Besonders die intensive Gruppenarbeit empfand Bonanni als sehr konstruktiv und anregend. Durch den permanenten Austausch wurden hier wesentliche Erkenntnisse für die eigene Trainertätigkeit geliefert.

Aktuell betreut der frischgebackene A-Lizenzträger keinen Verein, da seine Lizenzausbildung oberste Priorität hatte. Perspektivisch kann sich Bonanni vorstellen im Nachwuchsbereich wieder einzusteigen. Hier hatte er bereits von 2006 bis 2011 schon sehr erfolgreich bei Tura gearbeitet und die nötigen Erfahrungen gesammelt, um zukünftig seine Vorstellungen eines leistungsorientierten Fußballs verwirklichen zu können.

Deutscher Ü40-Pokal: Tura ist dabei

Die Ü40 von Tura Bremen: Zimmermann, I. Klein, Müller, Aktas, Ströhmann, Koc, Özdemir, Bergmann, Burmeister, M. Klein, Köhler (hintere Reihe, von links), Blume, Meyer, Frandt, Thölken, Üdem (vorne). Auf dem Foto fehlen: Dahlke, Noack, Behrens, Roßberg, Wawrzyniak, Rastegar, Henke und Ersan.

26 Mannschaften, darunter Tura Bremen, kämpfen beim dritten deutschen Ü40-Pokal um den Titel. 2017 wurde erstmals der bundesweite Pokalwettbewerb für Fußballspieler, die das 40. Lebensjahr erreicht haben, auf Großfeld ausgespielt. Im Juni 2018 war mit dem VfB Hermsdorf aus Berlin der erste Sieger ermittelt, der sich in diesem Jahr erneut als Sieger feiern lassen konnte.

Die erste Pokalrunde wird in diesen Wochen ausgespielt. Mit dabei sind Traditionsmannschaften von Bundesligisten (SC Paderborn 07), Drittligisten (Hallescher FC), Deutsche Ü40-Ex-Meister (SG Balve-Garbeck), Regionalmeister (SC Victoria Hamburg), Landesmeister (SV Eintracht Nordhorn) und spielstarke Ü40-Teams wie SG Wormatia Worms/SV Leiselheim/FV Hofheim, Rostocker FC und 1.Traber FC Mariendorf. Am Samstag, 6. Juni 2020, werden im Final-Four-Turnier die vier besten Mannschaften den neuen deutschen Ü40-Pokalgewinner ermitteln.

Wie bereits in den beiden Wettbewerben zuvor, werden die Zuschauer wieder interessante und heiß umkämpfte Pokalspiele zu sehen bekommen. "Die Mär, dass die Fußballer im mittleren Alter mit Übergewichtigkeit und Trainingsabstinenz in Verbindung gebracht werden getreu dem Motto "Dicke Bäuche – dünne Beine", was sich nach Bierbäuchen, Atembeschwerden und langweiligem Fußball anhörte, hat schon lange keinen Bestand mehr", meint Knuth Meyer vom Tura-Team. "Die Ü40-Fußballer bilden mittlerweile eine überdurchschnittlich engagierte Gruppe, die regelmäßig trainiert und an den Wochenenden sowie innerhalb der Woche ihre Spiele austrägt. Zudem unterstützen sie auch noch den Ligabetrieb der ersten und zweiten Mannschaften in ihren Vereinen, in denen sie sich ehrenamtlich engagieren", so Meyer.

Turas Ü60 zum vierten Mal hintereinander Bremer Meister

Dirk Bierfischer, Eric Ridder, Jens Meinecke, Dirk Lohmann, Günther Strudthoff, Franz Sommer, Harald Burgess, Jürgen Smid, Betreuer Michael Hunold (hintere Reihe, von links), Uwe Wode, Ralf Schröder, Torsten Waldmann, Herbert Wolter, Bert Ramien und Detlef Wörz (vorne) von Tura Bremen freuen sich über die Meisterschale in der Ü60.

Zum vierten Mal hintereinander heißt der Bremer Meister in der Ü 60 Tura Bremen. Die Alte-Herren-Kicker um Präsident Dirk Bierfischer, Eric Ridder, Jens Meinecke, Dirk Lohmann, Günther Strudthoff, Franz Sommer, Harald Burgess, Jürgen Smid, Uwe Wode, Ralf Schröder, Torsten Waldmann, Herbert Wolter, Bert Ramien, Detlef Wörz und Betreuer Michael Hunold haben in den letzten vier Jahren nur ein Spiel verloren.

In der Rückrunde der abgelaufenen Saison gegen SC Weyhe, SV Hemelingen, TuS Komet Arsten und OT Bremen wurden sämtliche Spiele gewonnen. 12 Punkte bei 21:4 Toren lautete die Erfolgsbilanz.

Walking Football-Turnier bei Werder Bremen mit drei Turanern

Harald Burgess, (hintere Reihe, 2. von links), daneben Dirk Bierfischer (3.v.li.) und Günther Strudthoff (4.v.li.) von Tura Bremen spielten beim Walking Football-Turnier im Weser-Stadion in der Bremer Auswahl

Bremer Weser-Stadion, Sonnenschein und 20 gutgelaunte Teams aus Deutschland und den Niederlanden. Das war der würdige Rahmen für das erste Walking Football-Turnier des SV Werder Bremen. Es ist der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die den Walking Football auch beim SV Werder immer populärer macht. Während es in England bereits hunderte Teams gibt, schwappt der Trend allmählich auch nach Deutschland.

Als Ausrichter hatten die „Old Steerns“, die Walking Football-Gruppe der Werderaner, geladen. Unter anderem traten Mannschaften von Schalke 04, Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg, 1. FC Nürnberg, Feyernoord Rotterdam und FC Groningen an.

Dirk Bierfischer, Günther Strudthoff und Harald Burgess von Tura Bremen spielten in der Bremer Auswahl und landeten auf dem fünften Platz.

Stilecht liefen die Teams durch den Spielertunnel ins Stadion ein, ehe sie sechs Stunden lang um die Trophäe liefen - beziehungsweise gingen. Denn beim Walking Football, einer besonderen Variante des Fußballs, darf nicht gelaufen werden. „Auch viele ältere Menschen, die früher Fußball gespielt haben, haben dadurch so die Chance, die Sportart weiter auszuüben. Man muss sich taktisch anders verhalten und technisch anders spielen“, erklärte Werder-Präsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald, der die Siegerehrung - unter anderem der Gesamtsieger vom VfL Ummen - übernahm.

Ranko Djoric mit goldener Ehrennadel vom Bremer Fußball-Verband ausgezeichnet

Schiedsrichter Ranko Djoric von Tura Bremen wurde mit der goldenen Ehrennadel vom Bremer Fußball-Verband ausgezeichnet.

Tura-Schiedsrichter Ranko Djoric feierte sein 40-jähriges Jubiläum an der Pfeife und wurde kürzlich auf einer Veranstaltung des Bremer Fußball- Verbandes (BFV) im „Grollander Krug“ von BFV-Vizepräsident Michael Grell und Verbandsschiedsrichterobmann Torsten Rischbode mit der Goldenen Schiedsrichterehrennadel des BFV ausgezeichnet.

Djoric, der 1970 aus dem damaligen Jugoslawien nach Deutschland kam, um auf der AG Weser zu arbeiten, legte im Herbst 1977 seine Prüfung zum Schiedsrichter ab und war nach Tomas Pires, mit dem er später bei Tura in den 1990er Jahren gemeinsam Jugendmannschaften trainierte, der zweite Schiedsrichter Bremens mit Migrationshintergrund.

1978 schloss Djoric die Ausbildung zur Trainer B-Lizenz ab, die – immer wieder aufgefrischt -bis heute gilt. 1980 folgte der Vereinswechsel vom griechischen Verein GSV Olympiakos zum 1978 gegründeten Verein SV Jugoslavija Bremen. Hier war Djoric bis zum Ausbruch des Balkankriegs und dem damit verbundenen Zerfall des Vereins im Jahr 1990 als Spieler, Trainer und als Schiedsrichter aktiv.

Seit 1990 ist Djoric Turaner. Doch die 28 Jahre im Verein war er nicht nur als Schiedsrichter aktiv, so trainierte er seit Mitte der 90er Jahre bis ins Jahr 2003 mehrere Jugendmannschaften im Verein und ist bis heute als Schiedsrichterobmann für „seine“ Schiedsrichter da. Er betreut und begleitet junge Schiedsrichter, auch aus anderen Vereinen, bei ihren ersten Spielen und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Auch wenn Ranko Djoric im Oktober dieses Jahres seinen 70. Geburtstag feiern wird, steht er noch bei Wind und Wetter auf den Bremer Sportplätzen und leitet Spiele im Alt-Herren Bereich.

Tura Bremen ist Ü 40-Landesmeister

Tura Bremen freut sich über den Meistertitel bei der Ü 40.

Die Ü 40-Senioren von Tura Bremen sind Landesmeister. Beim Landesturnier, das auf der Bezirkssportanlage Marßel ausgetragen wurde, behielten die Grün-Weißen die Nase vorn und qualifizierten sich damit erstmals für die norddeutsche Meisterschaft.

Die vermeintliche Nummer eins im Bremer Seniorenfußball, der TSV Lesum-Burgdamm, musste den stark auftrumpfenden Turanern den Vortritt lassen. Den dritten Platz belegte der SV Werder. Tura-Coach Knuth Meyer hatte eine spielstarke Elf aufgeboten, blieb mit seinen Jungs bei zwei Unentschieden in den sechs Spielen ungeschlagen und holte so vollauf verdient den Landesmeistertitel.

„Mit den Turanern haben wir einen würdigen Titelträger ermittelt, dem ich auch gute Chancen bei der norddeutschen Meisterschaft einräume“, zog der Vizepräsident des Bremer Fußball-Verbandes (BFV), Holger Franz, gemeinsam mit Ulrich Weinkauf vom Verbandsspielausschuss ein positives Resümee. „Die rundum gelungene Landesmeisterschaft hat mal wieder bewiesen, dass auch bei den Senioren noch ein sehr guter Ball gespielt wird“, ergänzte Weinkauf. Die Tura-Oldies vertreten nun den BFV bei der Norddeutschen Ü 40-Meisterschaft, die am 25. August beim SV Ilmenau im Bezirk Lüneburg stattfindet.

Bremer Fußballverband: Vereinsdialog bei Tura Bremen

Gemeinsam mit Dieter Stumpe (rechts) besuchte BFV-Präsident Björn Fecker (links) Tura Bremen. Von Tura nahmen teil: Michael Hunold, Dirk Bierfischer, Sonja Nonnast und Nicole Schmidt (von vorne).

Gemeinsam mit seinem Vizepräsidenten Dieter Stumpe besuchte der Präsident des Bremer Fußball-Verbandes, Björn Fecker, im Rahmen des Vereinsdialogs Tura Bremen auf der Bezirkssportanlage in Gröpelingen. Von Tura nahmen teil: Michael Hunold, Dirk Bierfischer, Sonja Nonnast und Nicole Schmidt.

Im Mittelpunkt stand dabei die Jugendarbeit des Vereins und die damit einhergehenden Herausforderungen. Primär ging es hierbei um die Bilanz der Fair Play-Liga und der damit verbundenen Bitte die Einhaltung der Regeln strenger zu kontrollieren. Die Gewinnung von zuverlässigen ehrenamtlichen Helfern stellt den Verein ebenfalls vor große Schwierigkeiten. Abschließend wurde sich noch zu Fragen rund um das Passwesen ausgetauscht.

Dieser Vereinsdialog hat dem Bremer Fußballverband nach eigener Bekundung enorm geholfen. „Die Verantwortlichen von Tura haben uns ihre Probleme aufgezeigt und deutlich gemacht, wo sie auch an ihre Grenzen stoßen. Seit Jahren ist Tura Bremen Garant für Integration im Bremer Westen mit einem hohen Engagement. Tura weist zurecht daraufhin, dass man die Vereine bei der Integration nicht alleine lassen darf und sowohl ehrenamtliche Unterstützer als auch staatliche Unterstützung benötigt“, sagte Björn Fecker.

„Wir halten den Vereinsdialog für ein wichtiges Instrument, um auch über Probleme oder Fragen, die uns bewegen zu diskutieren und sogar Lösungen oder Lösungsvorschläge zu bekommen. Auch Vorgänge, die bei uns auf Unverständnis treffen, können so aufgeklärt werden“, ergänzte Michael Hunold, Abteilungsleiter bei Tura Bremen.

Der Vereinsdialog ist Teil der Zukunftsstrategie Amateurfußball. Welche Probleme hat der Club? Was läuft gut? Was läuft schlecht? Wie steht es um die Finanzen? Was macht das Ehrenamt? Und vor allem: Wie kann der Verband helfen? Dies alles sind beispielhafte Fragen des Vereinsdialoges, der wie jedes gute Fußballspiel für rund 90 Minuten angesetzt ist. Weg mit den Formalien, her mit dem persönlichen Gespräch. Das ist das Motto des Abends. Im Rahmen des Vereinsdialogs wird jeder der rund 80 Vereine des BFV durch den BFV-Präsidenten besucht.

Tura-Schiedsrichter Ranko Djoric vom DFB geehrt

Ranko Djoric von Tura Bremen freut sich über die DFB-Auszeichnung "Danke Schiri".

Im Rahmen der bundesweiten Aktion "Danke Schiri" des Deutschen Fußball Bundes (DFB) wurde Tura-Schiedsrichter Ranko Djoric im Bremer Weserstadion für vorbildliche ehrenamtliche Tätigkeiten im Schiedsrichterwesen geehrt.

Mit der Aktion "Danke Schiri" werden bundesweit Schiedsrichter geehrt, die nicht nur durch ihre Leistung auf dem Platz überzeugen, sondern darüber hinaus Aufgaben und Verantwortung übernehmen, vor allem bei der Gewinnung und Bindung von Nachwuchs für das Schiedsrichterwesen.

Ranko Djoric legte Ende der 1970er Jahre seine Prüfung zum Schiedsrichter ab und ist auch heute noch mit 68 Jahren auf den Bremer Sportplätzen im Einsatz. Im Verein Tura, dem er seit 1990 angehört und in dem er viele Jahre als Jugendtrainer tätig war, bekleidet Djoric das Amt des Schiedsrichterobmanns und ist damit maßgeblich an der Nachwuchsarbeit beteiligt. So begleitet er junge Schiedsrichter zu ihren ersten Spielen und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Djoric zeigte sich erfreut über die Auszeichnung, denn auf den Sportplätzen fallen die Worte "Danke Schiri" leider viel zu selten. Daher sei es wichtig, junge Schiedsrichter so zu betreuen, dass sie möglichst lange Spaß an der "Schiedsrichterei" haben. Den Spaß als Referee hat Djoric auch nach fast 40 Jahren nicht verloren.

Stolz berichtet Ranko Djoric über "seine" Schiedsrichter im Verein: "Tura steht mit aktuell 14 Schiedsrichtern ganz gut da, wir haben zwei Schiedsrichter und einige Assistenten in der Bremen-Liga im Einsatz."

Schiedsrichter Niklas Hunold in der Landesliga angekommen

Der Turaner Schiedsrichter Niklas Hunold ist bereits in der Landesliga angekommen Foto: Michael Hunold

Der Turaner Schiedsrichter Niklas Hunold ist bereits in der Landesliga angekommen Foto: Michael Hunold

 

Mit gerade einmal 16 Jahren ist Fußball-Nachwuchsschiedsrichter Niklas Hunold (Tura Bremen) bereits in der Landesliga der Herren angekommen. Beim Landesligaspiel SG Findorff gegen ESC Geestemünde war Niklas erstmals als Assistent von Hauptschiedsrichter Tobias Prange im Einsatz.

Niklas Hunold ist seit November 2000 Mitglied bei Tura. Angefangen hat er in der Kinderturnabteilung. Mit sechs Jahren wechselte Niklas in die Judoabteilung, wo er heute noch als Co-Trainer tätig ist. Im Sommer 2008 begann er mit dem Fußballspielen.

Im September 2012 pfiff Niklas zum ersten Mal ein F-Jugend-Spiel. Ihm gefiel es so gut, dass er im Januar 2013 seine Schiedsrichterausbildung begann. Mit einigen E-Jugend- und D-Jugend- Spielen startete Niklas im März 2013 seine Schiedsrichter-Karriere und in der Saison 2013/2014 pfiff er bereits seine ersten C-Jugend-Spiele. Im Frühjahr 2014 folgte der Aufstieg in die C-Jugend-Verbandsliga. Der erste Höhepunkt als Schiedsrichter folgte mit der Ansetzung beim Pokalfinale der ersten D-Jugendmannschaften zwischen FC Union 60 und dem SC Borgfeld.

Im September 2014 absolvierte Niklas die Ausbildung zum Assistenten. Seitdem ist er regelmäßig als Assistent in der A-Jugend Verbandsliga unterwegs. In der Hinrunde war Niklas 18 mal als Schiedsrichter oder Assistent im Einsatz. Im Januar 2015 durfte Niklas das Blitzturnier der Nachwuchsmannschaften von Werder Bremen U14, Hertha BSC U14 und Arminia Bielefeld U14 pfeifen.Seine erste Erfahrungen im Herrenbereich sammelte Niklas im Februar 2015, als er ein Testspiel von Turas zweiter Herren gepfiffen hat. Neben der Schiedsrichtertätigkeit betreut Niklas Hunold zusammen mit Max Müller die erste G-Jugendmannschaft von Tura.

Turas Schiedsrichterobmann Ranko Djoric und der Vorstand der Fußballabteilung sind sehr stolz auf dieses Talent.

DFB-Verdienstnadel für Dirk Bierfischer

Tura-Präsident Dirk Bierfischer wurde mit der DFB-Verdienstnadel ausgezeichnet

Tura-Präsident Dirk Bierfischer (2.v.r.) wurde mit der DFB-Verdienstnadel ausgezeichnet, auf dem Foto mit Axel Zielinski (Ehrenamtsausschuss), Volker Seekamp (TSV Lesum), Horst Diestelkamp (Ehrenamtsausschuss) und Michael Grell (Vorsitzender Ehrenamtsausschuss des Bremer Fußballverbandes).

Tura-Präsident Dirk Bierfischer erhielt auf der Ehrungsveranstaltung des Bremer Fußball-Verbandes am Abend vor dem 37. Verbandstag die DFB-Verdienstnadel. Der Deutsche Fußball-Bund verleiht die Auszeichnung an Personen, die sich in besonderer Weise im Fußballsport engagieren.

Dirk Bierfischer begann seine Fußballkarriere beim TuS Walle, wo er alle Jugendmannschaften durchlief. Eine Saison spielte er noch in der ersten Herren von Walle, bevor er 1973 zu Tura Bremen wechselte. Bis 1983 trat er in der ersten Herren der Gröpelinger gegen das runde Leder, mit einem Jahr Unterbrechung. In der Saison 1977/78 spielte er bei TuS Eintracht Bremen um Punkte. An einen Höhepunkt seiner Laufbahn erinnert sich Dirk Bierfischer genau: an das DFB-Pokalspiel in der ersten Runde gegen den Bundesligisten VfB Stuttgart am 30. Juli 1977, an dem er mit einer Sondergenehmigung mitwirken konnte. Bei der 0:10-Niederlage hieß sein Gegenspieler Nationalspieler Hansi Müller. Dirk Bierfischer: "90 Minuten bin ich gelaufen, Müller dabei nur selten gesehen."

Seit der Saison 1979/80 wieder zurück bei Tura, wurde Bierfischer in der Spielzeit 1980/81 Meister der Landesliga Bremen und in der Saison 82/83 Vizemeister der Verbandsliga Bremen. 1983 beendete er seine aktive Laufbahn und wechselte in die Fußball-Abteilungsleitung von Tura, zunächst als Stellvertreter von Abteilungsleiter Horst Holzapfel, den er 1986 in dieser Funktion beerbte. Lange spielte er gleichzeitig bei den Alten Herren von Tura, bis 1996 in der Ü32, danach in der Ü40 und Ü 50. Sein letztes Spiel in der Ü 50 bestritt er im August 2012. Für den Notfall (wenig Leute) stellt sich Dirk Bierfischer auch heute noch zur Verfügung.

Von 1984 bis 2004 gehörte Dirk Bierfischer dem Beirat des Bremer Fußballverbandes an. 2004 wurde das langjährige Präsidiumsmitglied von Tura zum Präsidenten des Gesamtvereins gewählt. Inzwischen dreimal von den Mitgliederversammlungen des Traditionsvereins Tura bestätigt, läuft die aktuelle Legislaturperiode bis 2016.