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Bert-Trautmann-Ausstellung in Ziltendorf/Brandenburg aufgebaut

Foto: Imogen Berger

Die Bert-Trautmann-Ausstellung von TURA Bremen wurde nach Präsentationen in Thüringen und Leipzig jetzt in "Ingo's Das Kulturhaus" im brandenburgischen Ziltendorf aufgebaut. Die Geschichte über den ehemaligen Weltklassetorhüter wird dort bis zum 11. Juli (letzter Tag der Europameisterschaft) erzählt.

 Schirmherrin Jana Feister ist Chefin des Tierheims am See in Eisenhüttenstadt (auf dem Foto mit Fußballzwerg Fred aus dem Zwergen-Park Trusetal/Thüringen), wo die Bert-Trautmann-Ausstellung von TURA Bremen im Januar 2021 zuerst Station gemacht hat, bevor sie im Vereinsheim des SV Lipsia 1893 e. V. für überregionale Aufmerksamkeit sorgte. Hermann Winkler (Präsident des NOFV und des Sächsischen Fußballverbandes) und Anna Seidel Anna Seidel Short-Track , als Schirmherrin der Ausstellung in Sachsen und Deutschlands schnellste Frau auf Kufen hatten die Ausstellung in Leipzig provisorisch eröffnet.

Endlich! Mo 5.7. Spielfilm "Trautmann" im Fernsehen...

... und danach Radio Bremen-Dokumentation über Bert Trautmann

Im Spielfilm „Trautmann“ widmet sich Regisseur Marcus H. Rosenmüller der ebenso spannenden wie berührenden Biografie von Bert Trautmann, der in England vom verhassten Kriegsfeind zum hochdekorierten Fußballidol avancierte.

Sendung im Ersten am Montag, 5. Juli 2021, 20:15-22:05 Uhr /
in der ARD-Mediathek ab Sonntag, 4. Juli 2021

Die Radio Bremen-Dokumentation „Vom Nazi zum englischen Fußballidol – Die Torwartlegende Bert Trautmann“ zeigt die bewegende Lebensgeschichte des Fußballstars der 1950er-Jahre in einem zerrissenen Europa und wie ein Feind zum Freund wurde.

Dokumentation über Turas berühmtesten Sportler (Dreharbeiten und Interview auch bei Tura)
Montag, 5. Juli 2021, 22:05 Uhr | Das Erste

> Hier geht´s zur Pressemitteilung von Radio Bremen 

Bert-Trautmann-Ausstellung in Leipzig eröffnet

Sport verbindet: Anna Seidel (Eislauf-Verein Dresden) ist die beste Shorttrackerin in Deutschland und eine herzerfrischende Sächsin noch dazu. Hermann Winkler ist der doppelte Fußballpräsident (Sachsen und NOFV), der einst zwischen Brüssel und Straßburg europapolitisch aktiv war und jetzt im Sport parteiübergreifend Gemeinschaft und Gemeinsamkeiten sucht. So auch Christian Lohmeier, der dem ältesten Fußballverein Sachsens, dem SV Lipsia 1893, vorsteht und um Sportangebote für benachteiligte Kinder kämpft. Mirco Robus bringt weltweit Menschen, die Mensch geblieben sind, zusammen, Geschichten schreibt und bei Gelegenheit darüber spricht.

Der Bergdorf-EM-Club International aus Trusetal hat es möglich gemacht, dass die Bert-Trautmann-Ausstellung von TURA Bremen zuerst im Thüringer Wald und nun in Leipzig präsentiert wird. Und so ließ es sich Hermann Winkler am 24. April 2021 nicht nehmen, die Schau mit den 14 Tafeln über das Lebenswerk des aus Bremen stammenden und in England berühmt gewordenen Welttorhüters zu eröffnen – obwohl die Ausstellung von Ekkehard Lentz und Wolfgang Zimmermann (TURA Bremen) derzeit Corona-bedingt geschlossen ist.

 Die Schirmherrin der Ausstellung, Anna Seidel, sagte nach ihrem Rundgang unter Einhaltung der üblichen aktuellen Corona-Regeln: „Das ist eine bewegende Story.“ Hermann Winkler lobte die prägnante Darstellung der Ereignisse im Leben des großen Sportlers: „Man ist sofort im Thema. Das ist nicht immer so.“ Winkler will Fußball mit anderen Sportarten zusammenbringen, gerade jetzt, weil er den Fußball als privilegiert bezeichnet und man an „die Anderen“ denken müsse.

 Das weiß vor allem auch Shorttrackerin Anna Seidel sehr zu schätzen, die sich dafür einsetzt, dass ihre „Randsportart“ mehr Aufmerksamkeit bekommt. Deshalb hatte sich die 23-Jährige sehr gefreut, als Mirco Robus ihr im Rahmen des „Talk-im-Thüringer-Wald-Bergdorf-EM-Clubs“ Anfang des Jahres die Schirmherrschaft angetragen hatte. Seidel sagte sofort Ja und kam jetzt trotz ihrer Verletzung mit Gehhilfen zur (provisorischen) Ausstellungseröffnung auf den Fußballplatz in Leipzig-Eutritzsch.

Bert Trautmann bewegt also auch fast acht Jahre nach seinem Tod Menschen dazu, aufeinander zuzugehen, die so das Verbindende des Sports deutlich machen. Gerade jetzt. Will doch der „doppelte“ Fußballpräsident Hermann Winkler, dass Sport wieder stattfindet und lobt das internationale Engagement des Bergdorf-EM-Clubs, dankt den Ausstellungsmachern sowie den Organisatoren, dass die Schau auch in Leipzig sein kann und wünscht sich, dass sie weiter „wandert“.

Fotos: Imogen Berger

https://collect.wetransfer.com/sk7i0k66wgar1u5kw20210426081250

Weitere Informationen:

Mirco Robus, Autor & Realisator, phone: 00491737946866

Trautmann trifft Trautmann. Die besondere Begegnung in Leipzig

Dr. Sven Trautmann in der Bert-Trautmann-Ausstellung.

Es ist eine „dienstliche Vor-Ort-Begehung“. Aber für Dr. Sven Trautmann aus dem Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters und des Stadtrates von Leipzig ist der Besuch der Bert-Trautmann-Ausstellung im Vereinsheim des SV Lipsia 1893 viel mehr.

 Der Leipziger Sven Trautmann ist zehn Jahre alt, als er zum ersten Mal auf seinen Nachnamen angesprochen wird. „Von einem Sportarzt älteren Semesters bei einer Sportuntersuchung“, erzählt der heutige Referent der Stadt Leipzig und frisch gebackener Familienvater, der von klein auf nach eigenem Bekunden ein ambitionierter Schwimmer war. „Von da an wusste ich, wer Bert Trautmann ist.“ Als der Kinofilm „Trautmann“ 2018 anläuft, schenkt ihm ein Kollege ein Kinoplakat für sein Büro.

 Da schaut Sven Trautmann, der promovierte Politikwissenschaftler, jeden Tag drauf, hat Bert Trautmann immer im Kopf. Als der 31-Jährige jetzt von der Bert-Trautmann-Ausstellung im Vereinsheim des SV Lipsia erfährt, lässt er es sich nicht nehmen, im Rahmen einer „dienstlichen Vor-Ort-Begehung“ die Schau mit den 14 von Ekkehard Lentz und Wolfgang Zimmermann (TURA Bremen) informativ gestalteten Tafeln zu besichtigen.

 Der Präsident des SV Lipsia, Christian Lohmeier, lässt sich für den Besuch des städtischen Senior-Projekt-Managers aus dem Referat Internationale Zusammenarbeit, Bereich Sport, entschuldigen. Vereinsangestellter Roberto Kott macht den Zugang zur Ausstellung im Vereinsheim möglich. Sven Trautmann hat sogar noch einmal beim Ordnungsamt der Stadt Leipzig wegen der Ausstellung nachgehakt. Hatte doch, laut Verein, das Amt für Sport für die Abnahme des Hygienekonzeptes des Vereins für die Ausstellung auf das Gesundheitsamt und das Ordnungsamt verwiesen. Die Genehmigung durch das Gesundheitsamt liegt demnach vor. Doch das Ordnungsamt äußert sich bislang nicht.

 Dafür Sven Trautmann umso deutlicher. Er spricht sich außerordentlich für Trautmann und die Ausstellung aus, würdigt vor allem die Bereitschaft des bei Manchester City zum Welttorhüter gewordenen Bremers sich nach seiner aktiven Laufbahn weiterhin für den Sport eingesetzt zu haben, obwohl der Verein ihm nach seiner Spielerkarriere nichts angeboten habe. Trautmann über Trautmann: „Er hat Hürden überwunden, seinen naiven Blick auf die Nazis gewandelt, ist auf Menschen zugegangen, hat mit sportlicher Leistung überzeugt und so gezeigt, was Sport leisten kann. “Die Zeit würde ja gerade zeigen, was ohne Sport, Jung und Alt fehlt. „Vor allem eben die soziale und gesundheitliche Komponente“, so der bewegte Sven Trautmann. Er wünscht der Bert-Trautmann-Ausstellung im Vereinsheim des SV Lipsia viele Besucher.

Trautmann bei den Wurzeln des DFB angekommen

Ankunft in Leipzig. Jens Robus, Inhaber des Bergdorf-EM-Clubs International in Trusetal (Thüringen), brachte die Bert-Trautmann-Ausstellung von TURA Bremen aus dem Thüringer Wald in das Vereinsheim nach Leipzig-Eutritzsch. Roberto Kott freut sich wie seine Vereinskollegen über die Möglichkeit, die europaweit beachtete Schau bis 18. Mai 2021 präsentieren zu können. Foto: Bergdorf-EM-Club International

„Hier kommt zusammen, was zusammen gehört“, sagen sowohl jene, die sich im Fußball auskennen, als auch jene, die wissen, worauf es im Leben ankommt. Ist es doch die Stärke des Sports, die Stärke großer Sportler, Menschen und Nationen zu verbinden. Welttorhüter Bert Trautmann hat es zu Lebzeiten In England, Deutschland und der Welt bewiesen. Und jetzt, fast acht Jahre nach seinem Tod, stellt es die Ausstellung über sein Leben unter Beweis. 

Die Ausstellungsmacher Ekkehard Lentz und Wolfgang Zimmermann von Trautmanns Heimatverein TURA Bremen sind begeistert von der stetig steigenden Aufmerksamkeit, die der 14 Tafeln umfassenden Schau zuteil wird, seitdem diese zuletzt mit Unterstützung des Bergdorf-EM-Clubs International und Unternehmers Alfred Kratz im Naturerlebnis Trusepark in Trusetal im Thüringer Wald präsent war und jetzt im Vereinsheim des SV Lipsia 1893 e. V. in der Thaerstrasse 5 in Leipzig-Eutritzsch zu sehen ist.

Ist doch Lipsia nicht nur Gründungsmitglied des DFB, sondern hat auch einen besonderen Bezug zum englischen Fußball: 2018 war die Mannschaft des ältesten Fußballclubs der Welt, des Sheffield FC, zu Gast zum 125-jährigen Jubiläum des ältesten sächsischen Vereins. 2019 statteten die Sachsen den Engländern in Sheffield einen Gegenbesuch ab und lernten dabei auch die große Erinnerungskultur des großen Bert Trautmann bei Manchester City kennen. Deshalb werden zusätzlich zur Ausstellung über das Leben des Welttorhüters im Vereinsheim auch digitale Bilder von diesem besonderen deutsch-englischen Fußballaustausch über eine Leinwand flimmern. 

Der eintrittsfreie Zugang zur Ausstellung erfolgt unter Beachtung üblichen Regeln und nach Voranmeldung unter https://reg.evoletics/evoletics/lipsia-trautmann/. Spenden für den SV Lipsia 1893 e. V. willkommen. Vom 17. April bis 17. Mai ist das Lebenswerk von Bert Trautmann im Vereinsheim zu bestaunen. 

Weitere Informationen: https://www.facebook.com/BertTrautmannPlatzTURABremen/

Turas Trautmann-Ausstellung wird in Thüringen gezeigt

Die erste Präsentation der Bert-Trautmann-Ausstellung von Tura Bremen außerhalb der Hansestadt wird vorbereitet. Mirco Robus, Autor und Realisator, holte am Wochenende die Stellwände ab, um sie in das heimische Brotterode-Trusetal in Thüringen zu fahren.

Im Rathaus der Stadt Brotterode-Trusetal soll die Ausstellung gezeigt werden. Im dortigen Eisstadion ist am 24. Januar die Eröffnung unter Corona-Bedingungen geplant. Die Ausstellung über Turas berühmtesten Sportler wurde im vergangenen Jahr anlässlich des Kinofilms "TRAUTMANN" von den beiden Turanern Wolfgang Zimmermann und Ekkehard Lentz konzipiert und mehrere Monate im Tura-Vereinszentrum sowie im Konferenzraum der AWO am Wall gezeigt.

Nach dem Ende der Ausstellung im thüringischen Brotterode-Trusetal Anfang April werden die Stellwände direkt in die sächsische Landeshauptstadt Dresden weiterreisen, wo der Eventgastronom Gerd Kastenmeier sie der Öffentlichkeit vorstellen möchte. Im Juni 2021, so die weitere Planungen, soll die Ausstellung während der Fußball-EM wieder in Bremen zu sehen sein, dann im Focke-Museum.

Trautmann-Ausstellung in Thüringen

Presseausschnitt Wochenspiegel Schmalkalden:

Bert Trautmann-Ausstellung in Bremen

Bei der Vernissage im AWO-Konferenzraum informierte Tura-Pressesprecher Ekkehard Lentz über Bert Trautmanns Bremer Ursprünge und seine sportliche Karriere.

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Vereins konzipierten Wolfgang Zimmermann und Ekkehard Lentz eine vielbeachtete Ausstellung über Bert Trautmann. Die Ausstellung konnte während der Öffnungszeiten des Vereinszentrums ein halbes Jahr besichtigt werden. Seit Kurzem bis Ende Januar 2020 wird die Ausstellung bei der "Universität der dritten Generation", Am Wall 179-181 (AWO-Konferenzsaal) gezeigt.

Bei der Vernissage informierte Tura- Pressesprecher Ekkehard Lentz über Trautmanns Bremer Ursprünge und seine sportliche Karriere. Dabei setzte er auch ein Ton-Dokument von Radio Bremen aus dem Jahr 1964 ein, in dem der legendäre ehemalige Sportchef Helmuth Poppen Trautmann zum Abschluss seiner Spieler-Laufbahn bei Manchester City interviewte. Auch dabei kam immer wieder die Zuneigung des Weltklassetorhüters zu seinem ersten Verein und zur Heimatstadt Bremen zum Ausdruck.

Die 14 Tafeln umfassende Ausstellung ist unter http://tura-bremen.de/download/Ausstellung-Trautmann-web.pdf (ca. 13,7 MB) im Internet zu sehen. Die Facebook-Seite "Bert-Trautmann-Platz Bremen" eignet sich gleichzeitig als gutes Nachschlagewerk.

Bert-Trautmann-Ausstellung noch bis zum 13.10. bei Tura zu sehen

Tura-Pressesprecher Ekkehard Lentz gehört zu den Bremern, die die Erinnerung an den früheren Weltklassetorhüter Bert Trautmann wach halten, hier vor der Ausstellung im Vereinszentrum.

 

Er war der erste Ausländer, der in England zum Fußballer des Jahres gewählt wurde, und der erste Deutsche, der den FA Cup gewann: Die Rede ist von Bert Trautmann, bei Tura Bremen mit dem Fußballspielen angefangen, langjähriger Torwart von Manchester City, der nach seiner Kriegsgefangenschaft in einem britischen Lager beschloss, in England zu bleiben. Legendär ist sein Einsatz im FA-Cup-Finale 1956, das er trotz eines diagonalen Bruchs des zweiten Halswirbels zu Ende spielte.

Tura erlebte im Zusammenhang mit dem Kinofilm "Trautmann", der im nächsten Jahr auch in der ARD gezeigt wird, zahlreiche Medienanfragen zu seinem berühmtesten Sportler aller Zeiten.

Seit der Jahreshauptversammlung des Vereins im März steht eine Ausstellung über Bert Trautmann auf dem Flur des Tura-Vereinszentrums an der Lissaer Straße. Die Ausstellung kann noch bis zum 13. Oktober während der Öffnungszeiten besucht werden.

Ab 23. Oktober, dem 96. Geburtstag von Bert Trautmann, wird die 14 Tafeln umfassende Ausstellung bei der "Universität der dritten Generation", Am Wall 179-181 (AWO-Konferenzsaal) gezeigt. Bei der Vernissage um 17 Uhr informiert Tura-Pressesprecher Ekkehard Lentz über Trautmanns Bremer Ursprünge und seine sportliche Karriere. 

Seit fünf Jahren heißt der Platz vor dem Tura-Vereinszentrum "Bert-Trautmann-Platz". Am 11. März 2014 erfolgte in Gröpelingen die Benennung nach dem am 19. Juli 2013 verstorbenen Weltklasse-Torhüter. Die Ausstellung ist unter www.tura-bremen.de/download/Ausstellung-Trautmann-web.pdf im Internet zu sehen. Interessierte können sich außerdem über die Facebook-Seite "Bert-Trautmann-Platz Bremen" näher mit dem weltberühmten Sportler beschäftigen.

Trautmann-Ausstellung bei TURA verlängert

Ein Bericht über die Trautmann-Ausstellung im TURA-Vereinszentrum erschien im Weser-Kurier vom 6. Juli auf S. 24.

Download als PDF hier.

Vorlesung über Bert Trautmann an der Uni

Diethelm Knauf (rechts) und Ekkehard Lentz fachsimpeln über Bert Trautmann in der Uni Bremen.

Auf Einladung von Diethelm Knauf sprach Tura-Pressesprecher Ekkehard Lentz vor 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kurses an der Akademie für Weiterbildung über Bert Trautmann, Tura und Manchester City. Lentz informierte über die Bremer Ursprünge des berühmtesten Tura-Sportlers aller Zeiten und die spätere Karriere als Weltklasse-Keeper in England anhand einiger Exponate der Ausstellung über Bert Trautmann. Die inzwischen auf 14 Tafeln erweiterte Ausstellung steht noch bis zu den Sommerferien im Eingangsbereich des Vereinszentrums am Bert-Trautmann-Platz. Eine Facebook-Seite "Bert-Trautmann-Platz Bremen" ist inzwischen im Netz geschaltet.

Das Motto des Sommersemesters 2019 der Akademie lautet:"Im Fußball steckt eine Menge Welt – Faszination Fußball". In der Einladung zur Kursreihe heißt es: "Diese Veranstaltung ist eine Liebeserklärung an den Fußball, sie verbindet Wissenschaft und Journalismus, Sozialgeschichte und Literatur, Filmausschnitte und persönliche Erinnerungen und Erlebnisse. Fußball sitzt quer zu allen Schubladen. Fußball ist witzig und lustig, Fußball ist deprimierend und langweilig, Fußball ist spannend und begeisternd. Fußball hat ein selbst-reflexives Moment, jedenfalls wenn man will: Bestimmte Spieler, bestimmte Vereine, bestimmte Fußballereignisse entwickeln eine formative Kraft. Weit in der Jugend sind die Ursprünge der Faszination Fußball zu finden, in längst vergangenen Zeiten, in denen sich unsere Identität anfing zu bilden. In dieser Veranstaltung wollen wir der Macht des Fußballs nachspüren."

Die Ausstellung über Bert Trautmann kann inzwischen auch im Internet besucht werden: http://tura-bremen.de/download/Ausstellung-Trautmann-web.pdf. Der dauerhafte Verbleib der Ausstellung ist dagegen noch nicht geklärt.

Artikel über Bert Trautmann

Unter der Überschrift "Der Weltstar aus der Wischhusenstraße" erschien ein Artikel über Bert Trautmann in einer Sonderveröffentlichung des WESER-KURIER. Er steht hier zum Download.

Quelle: ACG Der Bremer Westen, Sonderveröffentlichung des WESER-KURIER vom 29. April 2019

Bundesweiter Kinostart von "Trautmann" am 14.März

Er war der erste Ausländer, der in England zum Fußballer des Jahres gewählt wurde, und der erste Deutsche, der den FA Cup gewann: Die Rede ist von Bert Trautmann, bei TURA Bremen mit dem Fußballspielen angefangen, langjähriger Torwart von Manchester City, der nach seiner Kriegsgefangenschaft in einem britischen Lager beschloss, in England zu bleiben. Legendär ist sein Einsatz im FA-Cup-Finale 1956, das er trotz Genickbruchs zu Ende spielte. Der Spielfilm "Trautmann" kommt jetzt in die Kinos.

Nach der Preview des Films in der Schauburg am 8. März mit Hauptdarsteller David Kross und Regisseur Marcus Rosenmüller stand auch TURA-Presseprecher Ekkehard Lentz auf der Bühne, um etwas zu Trautmann's Bremer Ursprüngen und zu seiner sportlichen Karriere sagen.

Ein Filmbeitrag von Buten & Binnen, für den auch bei TURA gedreht wurde, kann auf der Website der Sendung angesehen werden.

Vor fünf Jahren: Bert-Trautmann-Platz in Bremen eingeweiht

Am Ziel: Tura-Pressesprecher Ekkehard Lentz gehört zu den Bremern, die sich für die Benennung eines Platzes nach dem früheren Weltklassetorhüter Bert Trautmann eingesetzt haben. Foto: Manfred Bertram

 

Seit fünf Jahren heißt der Platz vor dem Tura-Vereinszentrum "Bert-Trautmann-Platz". Auf Anregung des Bremer Innen- und Sportsenators und weiterer Persönlichkeiten erfolgte am 11. März 2014 in Gröpelingen die Benennung nach dem am 19. Juli 2013 verstorbenen Weltklasse-Torhüter von Manchester City. 

In diesen Tagen ist der Name Bert Trautmann in aller Munde. Am 14. März erfolgt der bundesweite Kinostart des Films "Trautmann". Tura erlebt derzeit zahlreiche Medienanfragen zu den Bremer Ursprüngen seines berühmtesten Sportlers aller Zeiten. Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Vereins am 26. März haben Wolfgang Zimmermann und Ekkehard Lentz eine Ausstellung über Bert Trautmann konzipiert. Seit wenigen Tagen ist eine eigene Facebook-Seite "Bert-Trautmann-Platz Bremen" im Netz geschaltet.

Trautmann wurde in Bremen-Walle geboren. Tura Bremen (vormals V.S.K.) war sein erster Verein, in den er mit acht Jahren eintrat. "Umso naheliegender der Gedanke, den Platz vor dem Tura-Vereinszentrum nach Bert Trautmann zu benennen und die Torhüter-Legende damit posthum besonders zu würdigen", erklärt Tura-Pressesprecher Ekkehard Lentz, der sich schon zu Lebzeiten von Trautmann dafür einsetzte, den Namen und die Geschichte dieser großen Sportler-Persönlichkeit lebendig zu erhalten.

Der Legendentext für das Straßenschild lautet: "Bernhard „Bert“ Trautmann (22.10.1923-19.07.2013) Fußballspieler, geb. in Bremen, 1949 – 1964 legendärer Torwart in der 1. englischen Liga (Manchester City FC) und Symbolfigur der deutsch-englischen Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg. Seine Karriere begann bei TURA Bremen."

An der offiziellen Einweihung des Bert-Trautmann-Platzes nahmen neben Sport- und Innensenator Ulrich Mäurer, Ortsamtsleiterin Ulrike Pala und Tura-Präsident Dirk Bierfischer rund achtzig Interessierte teil. Mäurer würdigte seinerzeit Bert Trautmann als "Idol vieler Generationen". Als Torhüter sicherte er seinem Klub Manchester City am 5. Mai 1956 im Londoner Wembley-Stadion den Sieg in einem denkwürdigen Pokalfinale - obwohl er die letzte Viertelstunde mit einer schweren Nackenverletzung durchspielte, die erst Tage später als diagonaler Bruch des zweiten Halswirbels diagnostiziert wurde. Später sagten ihm die Ärzte, er hätte gelähmt oder sogar tot sein können. Seitdem gilt er in England als "Hero", als Held. 

1956 wurde Trautmann als bester englischer Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Obwohl er in seiner großen Zeit als einer der besten Torhüter der Welt galt, erhielt er nie eine Berufung in die deutsche Nationalelf. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der damalige Bundestrainer Sepp Herberger wollten auch für ihn keine Ausnahme von der Regelung machen, dass niemand in der deutschen Nationalelf spielen durfte, der für einen ausländischen Klub tätig war. 

Insgesamt 545 Spiele bestritt Trautmann in 15 Jahren bei den "Citizens". Zu seinem Abschiedsspiel am 16. April 1964 führte Trautmann ein Team von Spielern der Manchester-Klubs City und United gegen eine englische Auswahl auf das Spielfeld und gewann mit 5:4. Trautmann hat sich auch nach Abschluss seiner langen Spielerlaufbahn in vielfältiger Weise im Fußball engagiert. Für den DFB und das Auswärtige Amt leistete er in sieben Ländern Entwicklungshilfe. Mit der Nationalelf von Burma (heute Myanmar) qualifizierte er sich für das olympische Fußballturnier 1972 in München. Mit seinem Team war Trainer Bert Trautmann in der Vorbereitung am 16. August 1972 zu Gast bei Tura auf der Bezirkssportanlage Gröpelingen. In der international tätigen "Trautmann Foundation" widmete er sich später jungen Menschen.

Drehtermin mit Buten&Binnen: Tura-Präsident Dirk Bierfischer (rechts) und Pressesprecher Ekkehard Lentz sichten das umfangreiche Trautmann-Archiv.